vom 28. April 2006

Was Männer den ganzen Tag machen

Gestern war Girls Day: Im ganzen Kreis stellten Unternehmen und Verwaltungen Plätze zur Verfügung.

Stormarn/rob/joi/rue - Die Basler AG in Ahrensburg und Getriebebau Nord in Bargteheide gehören zu den Firmen, die sich beim Girls Day auch für „hausfremde" Schülerinnen öffnen. Bei Basler hatten die Azubis das Programm zusammengestellt, zu dem neben einer Führung auch Stationen gehörten, an dem man eine Platine löten oder am Computer konstruieren konnte. Bei Basler waren es insgesamt 18, bei Getriebebau Nord 15 Mädchen. Acht kamen, vermittelt durch die die Sozialpädagogin Ute Sauerwein-Weber, aus der Emil-Nolde-Schule. Ronja Klein (16) und Jaqueline Ahrens (12) wollten „mal sehen, was die Männer so arbeiten". In der Motorenfertigung zeigte ihnen das Michael Bark. „Wir haben auch gebohrt und Gewinde geschnitten", so die beiden Schülerinnen. Für Jaqueline war schon am Vormittag klar, dass sie bei Getriebebau Nord auch ihr Praktikum machen will. Rina Matarova (16) wurde von Betriebselektriker Norbert Winkel „angelernt". Am liebsten hätte sie allerdings „irgendetwas mit Autos" gemacht.
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