vom 22. März 2006

Emil-Nolde-Schule

Knifflige Denkaufgaben beim weltweiten "Känguru-Mathetest"

Bargteheide (ei). Der dritte Donnerstag im März steht in vielen Schulen weltweit unter dem Zeichen des logischen Denkens, wenn sich die Dritt- und Viertklässler freiwillig am „Känguru-Mathetest" beteiligen. Auch die Schülerinnen und Schüler der Emil-Nolde-Schule wollten es in der vergangenen Woche wissen und hatten 75 Minuten Zeit, um insgesamt 21 Knobelaufgaben zu lösen. Dabei standen geometrische Aufgaben ebenso auf dem Programm wie Zahlenspiele und Rechenaufgaben. Strichmännchen mussten in Reihenfolge gesetzt, Katzen verschiedenen Etagen zugeordnet und kleine Würfel zu einem Quader vervollständigt werden. Der Geburtstag von Kati war gefragt, der vorgestern war, wenn morgen Freitag ist, Wechsel-Euro-Beträge sollten bestimmt werden, wenn man nur bestimmte Münzen zur Verfügung hat und in der Zahlenblume durften nur die Blätter herausgerupft werden, die beim Teilen durch 6 den Rest 2 lassen. „Wir Lehrer geben den Schülern nur Hilfestellung, wenn es um das Verständnis der Aufgaben geht. Das Lösen der Aufgaben müssen die Kinder allein schaffen", erklärte Mathelehrer Klaas Bröcker. Für die 56 Mädchen und Jungen war von 10.13 Uhr bis 11.28 Uhr dann volle Konzentration wichtig, um die Aufgaben zu knacken. Am Ende gab jedes Kind seinen Zettel ab, die in Berlin zentral von einem Computer ausgewertet werden. Die Aufgaben für Deutschland entwickelt die Humboldt Universität in Absprache mit den anderen Ländern, die am Test teilnehmen. Der Mathetest wird weltweit von Brasilien bis Südafrika sowie in asiatischen Ländern durchgeführt. Für die Grundschüler der Emil-Nolde-Schule wird es ebenso wie für alle anderen Schüler der beteiligten Länder nach der Auswertung Urkunden geben. Die besten Ergebnisse werden mit Preisen prämiert.