vom 17. Oktober 2009

Schülerzeitung "Der Emil" - seit einem Jahr an der Litfaßsäule

Jung-Redakteure voller Eifer beim Artikelschreiben

Bargteheide (bm/gs). Nur bewaffnet mit Schreibblock, Stift und der Neugier auf aufregende Veranstaltungen und spannende Menschen, saßen neun Mädchen und Jungen der dritten und vierten Klassen im kleinen Computerraum. Hier sollte in wenigen Minuten die erste Stunde zur „AG Schülerzeitung" beginnen. Ihnen wurde nur gesagt, dass hier viel geschrieben, fotografiert, interviewt und am Computer gearbeitet wird.

Die Schülerzeitung „Der Emil" besteht seit einem Jahr und hat in der Zeit eine Vielzahl von Artikeln herausgegeben. Gedruckt wird diese Zeitung zwar nicht, kann aber an der Litfaßsäule in der Aula der Emil-Nolde Schule gelesen werden. Außerdem können alle Interessierten, die ihre eigene E-Mail Adresse an „ deremil@emil-nolde-schule .de" schicken, die Zeitung als Newsletter erhalten. „Das Drucken und der Vertrieb der Zeitung würde uns zu viel Zeit kosten, wir müssten dann schon vier Wochen vor Ende des Halbjahres mit dem Schreiben von Artikeln aufhören, in diesem Halbjahr also schon vor Weihnachten. Das wäre sehr schade, denn wir würden viele spannende Artikel nicht schreiben können.", so AG-Leiter Klaas Bröcker. Lediglich als Projektzeitung zu Projektwochen gibt es eine Sonderausgabe in gedruckter Form. Innerhalb des ersten Jahres haben, sich etwa 40 Leserinnen und Leser in den Newsletter eintragen lassen und werden so dreimal pro Halbjahr mit Informationen über das Schulleben der Emil-Nolde-Schule versorgt, die sonst nur Wenigen bekannt würden. Neben Artikeln über die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften der dritten und vierten Klassen, erfährt der Leser in der Rubrik „13 Fragen an ..." alles über nicht nur neue Lehrkräfte. Außerdem werden Berichte über Klassenfahrten und Klassenprojekte veröffentlicht.
Seit Bestehen der Schülerzeitung haben insgesamt 32 Schülerinnen und Schüler der dritten und vierten Klassenstufe insgesamt 21 Artikel für den „Emil" schreiben dürfen. Der einstimmige Tenor der Emil-Reporter: „Uns macht es viel Spaß, es ist genauso, wie wir uns das vorgestellt haben." Befragt man die Teilnehmer direkt nach ihren Vorlieben erhält man etwa folgende Antworten: „Am tollsten ist, wenn wir unsere Texte in den Computer eingeben dürfen.", „Klasse finde ich, wenn wir selbst Fotos machen." oder "Ich führe am liebsten Interviews." Doch auch das Schreiben und Gestalten der Artikel macht den kleinen Reportern, die übrigens selbstverständlich einen Presseausweis erhalten haben, viel Spaß. Und so besteht die Hoffnung, dass diese Schülerzeitung noch lange so fortbesteht.